Dienstag, 14. September 2010

Montag, 13. September 2010 [Znojmo]

Da es in der Pension gewöhnlich kein Frühstück gibt, war für uns wiedermal „auswärts“ Frühstück angesagt. Trotz der schlechten Erfahrung am Vortag, versuchten wir es fürs erste in einem Strassencafé, fanden aber keines, das Frühstück offerierte. Somit kauften wir im Laden am grossen Marktplatz Brot und Käse und früstückten gemütlich, hin und wieder eine Wespe erledigend, auf einer Bank in der Sonne. Und wie gewöhnlich, wenn man hungrig einkauft, kauft man zu viel- somit waren wir SATT und hatten sogar noch etwas Käse übrig. Dann machten wir uns hinter die Aufgaben. Leider war das Schloss nicht geöffnet (Montag ist Ruhetag) dafür aber der Schlossgarten dahinter, mit einem schönen See und einem Seerosenteich. Wir liessen alles auf uns wirken, Miri fotografierte eifrig und langsam kehrten wir zurück auf den grossen Marktplatz. Um etwa 14:30 holten wir dann in der Pension unsere Rucksäcke ab, gingen zum Bushof und machten uns auf den Weg über Dačice (sprich: Datschitze) nach Znojmo (sprich: Snoimo). Diese Reise dauerte etwa 1h 30 min für etwa 85km. In Znojmo suchten wir das „Travellers Hostel“, eine Unterkunft die wir im Lonely Planet sahen. Wir durchquerten die Stadt und kamen zu einer riesigen Kirche (fast eher schon eine Kathedrale) auf eine Kuppe mit fantastischem Ausblick auf ein Tal mit Fluss und Staumauer. Laut Karte sollte das Hostel gleich daneben sein. Es gab ein steiler Weg und man fühlte sich wie im Tessin: alles aus Stein, sogar der Weg aus einzelnen Steinen. Wir sahen einen Mann mit einer asiatischen Frau. Sie fragten uns, ob wir das Travellers Hostel suchen. Als wir bejahten sagten sie, wir könnten gleich mitkommen, sie würden auch dort wohnen. Wir kamen zum Hostel, das unmittelbar unter der Kirche, sozusagen am Fuss der Mauer lag. Ich sprach mit dem Mann, Peto aus Australien, etwa 50 Jahre alt, während Miri die Telefonnummern anrief, die aussen am Hostel auf der Tafel standen. Peto erzählte mir über seine Ferien, dass er das 10-jährige Jubiläum in der Firma habe und deshalb drei Monate Urlaub bekommen hätte. Er hätte daraus sechs Monate bei halbem Lohn gemacht und nun sei er einen Monat in Europa mit seiner Frau. Inzwischen tauchte Miri (die zwischenzeitlich mit dem Natel am Ohr verschwunden war) mit einer freundlich aussehenden Frau wieder auf und verschwand ins Haus. Ich ging hinterher und sie zeigte uns unser Zimmer im 1. Stock mit sechs Betten drin. Es war wunderschön, alles war mit hellem Holz gemacht und im Erdgeschoss gab es eine Veranda mit kleiner Küche und einem herrlichen Ausblick übers Tal. Volltreffer!! Wir deponierten unsere Rucksäcke schnell im Zimmer und erkundeten die Stadt. Eine wunderschöne Stadt mit vielen Plätzen und Gässchen. Auf dem Marktplatz, wo am Wochenende das Weinfest stattfand, fanden wir einen Reportagewagen vom Tschechischen Radio aus Prag. Wir durchquerten die Stadt und als es gegen 20 Uhr langsam dunkel wurde schenkten wir ein letztes Mal dem Lonely Planet unsere Aufmerksamkeit und kehrten dort ein, wo die Crêpes sehr fein wären, in der „Kavarna Oase“. Die Crêpes waren super und gegen 21 Uhr waren wir zurück im Hostel. Dort sassen nun einige Leute um den Tisch, Peto der Australier mit seiner Frau Lek und ein Tschechisches Paar aus Prag Vera und Andre. Miri und ich gesellten uns zu ihnen, Miri schrieb Karten und ich suchte auf dem Internet Dinge für Jeannines Hochzeit. Es war ein lustiger Abend und gegen Mitternacht krochen wir in unsere Betten...

Ráno ráničko panna vstala, ale moc se k tomu neměla...
Pomalu, pomaličku jsme si sbalili kufry a uschovali si je u Ivany. Pak jsme se vydali do ospalého, ale hezkého Telče hledat něco k snídani. Nakonec jsme to něco našli v potravinách, a pak jsme to snědli na jedné z laviček, která stojí uprostřed pohádkového náměstí. Jelikož bylo pondělí, tak byly všechny turistické atrakce včetně zámku zavřeny, ale to nám bylo celkem jedno. Alespoň jsme viděli zámeckou zahradu. No a pak jsme se šli ještě napapat (Beni to neuvádí, protože by si lidé mysleli, že pořád jen 'žereme', ale tak tomu i je). Vyzvedli jsme si batohy, a pak pěkně autobusem (k nelibosti mého muže) do Znojma. Ubytování jsme našli v Hostelu na svahu za obrovským kostelem. V tak hezkém a levném ubytování jsem v životě ještě nebyla. Doporučuji!! (www.travellers.cz) K tomu skvělá atmosféra, společný stůl na verandě vytvořil nové známosti s dalšími obyvateli hostelu, a ten výhled z okna... jak z katalogu. Večerní obchůzku zajímavým městem jsme ukončili vyníkajicímí palačinkami v Café Oáze. No a pak do postele...

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