Freitag, 17. September 2010
Donnerstag, 16. September 2010 [Řeka]
Wir nutzten die Gelegenheit zum Ausschlafen... bis 10:30. Dann ausgiebig frühstücken (Quote: „So ein gutes Frühstück wie hier, kriegst Du in kaum einem Hotel...“) und um etwa 12 Uhr mussten wir aus dem Haus: Miri und ihre Mutter hatten um 14:30 einen Termin bei der Kosmetikerin (Gesichtspflege und so) und ihre Grossmutter musste zu einer Beerdigung und man sollte sie hinfahren. Eigentlich ganz einfach aber es sollte irgendwie anders kommen: Miris Schwester Silvia fuhr mit der Grossmutter zur Beerdigung und ich musste so lange auf ihre drei Kinder aufpassen. Mir graute, da die Kinder äusserst lebhaft sind. Ausserdem sollen die Kinder im Vorfeld gesagt haben: „Beni kommt? Das ist gut, den verstehen wir nicht...“. Silvia zeigte mir dann auch zuerst die Holzkelle und meinte: „gutes Hilfsmittel“. Silva ging dann aus dem Haus, Miri und ihre Mutter auch und so war ich mit den Kindern alleine gelassen. Die waren aber lieb und lammfromm: William (der 8-jährige Sohn) brachte mir so ein Freundschaftsalbum und fragte mich, ob ich ihm etwas reinmalen kann. Mir graute, da ich überhaupt nicht zeichnen kann. Aber ich stimmte dann doch zu und malte Berge, einen Zug, bisschen Wald und so und die drei Kinder sassen um den Tisch, schauten mir zu und sagten immer wieder: „To je krasne, Benjamin, to je hezky...“, was so viel bedeutet wie, das ist aber schön, das ist aber hübsch. Ich wurde fast verlegen, malte aber fertig. Bald darauf kam Genek (Silvias Mann) nach Hause und die Kinder fanden langsam aber sicher zurück in ihre gewohnte Spur. Wir assen eine Kleinigkeit und gingen dann in den Garten, Genek zeigte mir, was er in den letzten Monaten so ums Haus gemacht hat und dann pflückten wir Zwetschgen. Bald darauf kam Miri mit gereinigtem Gesicht, wohlriechend und wir fuhren nach Hause...
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